Programmieren im Freien

Posted By Lukas on May 17, 2010

Programmieren im Freien – Vor- und Nachteile

Ein kleines Büro von 10 m², Computerlüfter sirren vor sich hin, auf dem Schreibtisch stehen eine Unmenge leerer Kaffeetassen und ein paar Flaschen Cola, dazu vielleicht noch Pizza vom Lieferservice. Die Jalousien halten das Sonnenlicht auf Distanz und eine Klimaanlage sorgt für recycelte Frischluft.
So oder so ähnlich sieht wohl das gängige Klischee vom Programmierer aus, der tagein und tagaus in seinem stickigen Büro sitzt und allerhöchstens mal für die Raucherpause den Raum verlässt. Die Wirklichkeit sieht natürlich nicht ganz so traurig aus, aber wie wäre es denn mit dem völligen Gegenteil, dem Programmieren im Freien?
150 in Programmieren im FreienDie Vögel zwitschern, die Sonne strahlt und der Code schreibt sich wie von selbst
Bevor es Notebooks gab, war an ein Programmieren unter freiem Himmel natürlich nicht zu denken (möglicherweise mag es einige Verrückte gegeben haben, die per Stift und Papier ihre Codezeilen zu Papier gebracht haben; dies dürfte aber die Ausnahme dargestellt haben). Jetzt, im Jahr 2010 und mit Notebooks, die mehrere Stunden Akkulaufzeit bereitstellen können, ist diese Vorstellung jedoch gar nicht so abwegig. Auch der Internetempfang klappt mittlerweile im Freien ebenso problemlos wie im Büro oder zu Hause. Warum sollte man es nicht einmal probieren, und wo liegen die Vor- und Nachteile?

Unendliche Ruhe
Genau genommen wäre man auch bereits „im Freien“, wenn man nur einen Schritt vor das Gebäude wagt, in dem man arbeitet. Hier soll es allerdings darum gehen, wirklich in Parks oder der freien Natur zu arbeiten. Wenn man sich dabei auf Gebiete beschränkt, die nicht zu stark von anderen Menschen besucht werden, hat man dort meistens den Vorteil, dass es ruhiger nicht sein könnte. Unter Umständen hört man ein wenig Wind durch Baumkronen streichen und auch die Tierwelt könnte für eine gedämpfte Geräuschkulisse sorgen. Die allermeisten Menschen nehmen diese natürlichen Geräusche allerdings nicht als Belästigung wahr, im Gegenteil, sie dienen sogar der Entspannung. Dies kann sich natürlich auch auf die Arbeit auswirken. Gerade als Programmierer, ein Beruf, der viel Fachwissen und mathematisches Verständnis voraussetzt, ist man für Ruhe allgemein überaus dankbar. Wenn man sich an die veränderte Umgebung gewöhnt hat, könnte daraus also durchaus eine Produktivitätssteigerung resultieren.

Wo ist mein Büro?
Andererseits benötigen einige Programmierer einfach die eingangs erwähnten Klischees. Ohne Kaffee und die Atmosphäre, die solch ein Büro ausstrahlt, sind einige Menschen vielleicht nicht in der Lage, ihre Leistung abzurufen. Zu welcher Sorte Programmierer man gehört, kann natürlich schlecht einfach so beantwortet werden. Das muss – am besten mit einem Selbsttest – schon jeder für sich beantworten.

Auch hier kann man mehrere Zelte finden oder verschidene Rucksäcke.

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